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Internetanschluss für abgelegene Industriestandorte – 4G mit mehreren Anbietern ohne Bauarbeiten | Eziwan

4G-Internetverbindung für abgelegene Industriestandorte ohne Glasfaser- oder ADSL-Anschluss. Funklöcher, ländliche Gebiete, temporäre Standorte.

Kurz gesagt
Die 4G-Internetverbindung ist die Standardlösung für abgelegene Industriestandorte ohne Glasfaser- oder ADSL-Anschluss – Funklöcher, ländliche Gebiete, temporäre Standorte. Der Eziwan-Router mehrere Betreiber wählt automatisch den besten verfügbaren Netzbetreiber aus und stellt eine Verbindung her mit einer externe Antenneum das Signal zu optimieren, ohne dass Bauarbeiten erforderlich sind.

Abgelegene Industriegebiete: Warum Glasfaser nicht immer die Lösung ist

Glasfaser ist die leistungsstärkste Verbindungslösung – steht jedoch nur Standorten zur Verfügung, die sich in der Nähe der Infrastruktur des Netzbetreibers befinden. In Frankreich sind trotz ehrgeiziger Ausbaupläne zahlreiche Industriestandorte aus technisch-wirtschaftlichen Gründen nach wie vor nicht an das Glasfasernetz anschließbar:

Standorte, die zu weit von den NRO (optischen Anschlussknoten) entfernt sind: Die Kosten für die Erdarbeiten zur Verlegung der Glasfaser über eine Strecke von 5 bis 20 km sind unerschwinglich und werden von den Betreibern für einen einzelnen Standort nicht übernommen.

Ländliche Gebiete und Funklöcher: DETR, Steinbrüche, landwirtschaftliche Betriebe, Pumpstationen, Wasserspeicher – diese Standorte befinden sich oft in Funklöchern oder Grauzonen, in deren Nähe weder Glasfaser- noch Festnetzanschlüsse vorhanden sind.

Temporäre oder saisonale Standorte: Glasfaseranschlüsse erfordern eine Vorlaufzeit von 6 bis 24 Monaten – was mit Standorten, die nur einige Monate im Jahr in Betrieb sind, nicht vereinbar ist.

Gebiete mit städtebaulichen Auflagen: denkmalgeschützte Stätten, Naturschutzgebiete, landwirtschaftliche Grundstücke ohne Wegerechte für unterirdische Kabel.

In all diesen Fällen ist die 4G-Internetverbindung die pragmatische Lösung: Die Einrichtung erfolgt innerhalb weniger Stunden, ohne Bauarbeiten, und die Leistung ist für industrielle Anwendungen mehr als ausreichend.

Mehrere Netzbetreiber: Der Schlüssel zur Zuverlässigkeit in ländlichen Gebieten

Die automatische Netzbetreiberauswahl ist die wichtigste Funktion für Standorte in Gebieten mit eingeschränkter Netzabdeckung. Der 4G-Router von Eziwan mit Multi-Operator-Unterstützung prüft ständig die Signalqualität der verfügbaren Netzbetreiber und stellt automatisch eine Verbindung zum besten her:

NetzbetreiberHaupt-4G-BandNetzabdeckung in ländlichen GebietenStärken
OrangeB20 (800 MHz)HervorragendBeste landesweite Netzabdeckung
SFRB20 (800 MHz)Sehr gutDichte Abdeckung in ländlichen Gebieten
BouyguesB20 (800 MHz)GutAktiver Ausbau in ländlichen Gebieten
FreeB28 (700 MHz)Im AusbauVor allem in städtischen Gebieten

Das 800-MHz-Band (B20) ist für ländliche Gebiete am wichtigsten: 800-MHz-Wellen breiten sich über große Entfernungen aus und durchdringen Hindernisse besser als höhere Frequenzbänder (1800, 2600 MHz). Orange und SFR sind die Netzbetreiber mit der besten 800-MHz-Abdeckung in ländlichen Gebieten.

Mit der Dual-SIM-Lösung von Eziwan, die mehrere Netzbetreiber unterstützt, verfügt Ihr Standort über zwei Verbindungen bei zwei verschiedenen Netzbetreibern: Die Wahrscheinlichkeit eines vollständigen Verbindungsverlusts ist äußerst gering.

Externe Antennen: Maximierung des Signals an abgelegenen Standorten

Die Außenantenne ist oft der entscheidende Faktor für die Qualität einer 4G-Verbindung an einem abgelegenen Industriestandort. Der Antennengewinn (in dBi) wirkt sich direkt auf die Verbesserung des Empfangssignals und der Datenübertragungsrate aus:

5-dBi-Rundstrahlantenne am Mast: Empfängt das Signal aller umliegenden Sendemasten, ohne dass eine bestimmte Ausrichtung erforderlich ist. 5 dB mehr Gewinn gegenüber einer internen Antenne (ca. +60 % Reichweite). Ideal für Standorte, die von mehreren Sendemasten in mittlerer Entfernung (5–20 km) umgeben sind.

Richtantenne (Panel) 9–12 dBi: auf den Mobilfunkmast ausgerichtet, der bei der Messung vor Ort den stärksten Empfang aufweist. Verstärkung von 9–12 dB gegenüber einer internen Antenne (2- bis 4-fache Reichweite). Ideal für sehr abgelegene Standorte mit einem einzigen nutzbaren Sendemast in großer Entfernung (20–40 km).

15-dBi-Yagi-Antenne: sehr gerichtete Antenne, maximaler Gewinn, außergewöhnliche Reichweite. Wird nur für Extremfälle empfohlen (Standort mehr als 40 km vom nächsten Sendemast entfernt). Erfordert eine präzise Ausrichtung.

4x4-MIMO-Kit: 4 Antennen an 4 Anschlüssen zur Nutzung der LTE-MIMO-Technik (Multiple Input, Multiple Output). Verbessert nicht nur die Reichweite, sondern auch die Datenübertragungsrate, indem die Datenströme verdoppelt oder vervierfacht werden.

Installation ohne Bauarbeiten: Inbetriebnahme an einem Tag

Der Hauptgrund für die Wahl von 4G an einem abgelegenen Standort ist die schnelle und einfache Bereitstellung. Im Gegensatz zu einem Glasfaseranschluss, der Tiefbauarbeiten erfordert (Gräben, Leerrohre, Kabelverlegung), lässt sich eine 4G-Verbindung innerhalb eines Tages einrichten:

Vormittags: Erhalt des Eziwan-Sets (Router + Antenne + Kabel + vorprogrammierte M2M-SIM-Karte). Suche nach dem besten Standort für die Antenne (Dach, Mast, Gebäudeecke).

Antenneninstallation (2–3 Stunden): Befestigung der Antenne am Mast oder an der Wand, Verlegung des SMA-Koaxialkabels ins Gebäudeinnere, Anschluss an den Eziwan-Router.

Router-Installation (30 Minuten): Montage auf der DIN-Schiene im Schaltschrank oder Wandgehäuse, Ethernet-Anschluss an die Geräte, 24-V-Gleichstromversorgung, Einlegen der SIM-Karte.

Automatische Inbetriebnahme (15 Minuten): Der Router verbindet sich mit der Eziwan-Cloud, lädt seine Konfiguration herunter und richtet den VPN-Tunnel ein. Überwachung über das Portal möglich.

Anwendungsfall: Abgelegene Industriestandorte, die über 4G verbunden sind

Pumpstationen und Wassertürme: Wasserversorgungsanlagen, die typischerweise in ländlichen Gebieten ohne kabelgebundenes Netzwerk zu finden sind. Der 4G-Router von Eziwan verbindet die Steuerungsgeräte zur Überwachung von Füllstand, Durchfluss und Druck mit dem zentralen SCADA-System und ermöglicht so eine Fernsteuerung, ohne dass ein Vor-Ort-Einsatz erforderlich ist.

Photovoltaik- und Windparks: Anlagen für erneuerbare Energien befinden sich häufig in landwirtschaftlichen Gebieten, die weit vom Stromnetz entfernt sind. Die 4G-Anbindung ermöglicht die Überwachung der Produktion, die vorausschauende Wartung und die Erstellung von behördlichen Berichten in Echtzeit.

Steinbrüche und Bergbaustandorte: Abbaustandorte in abgelegenen Gebieten, an denen die Überwachung von Abbau-, Sieb- und Brechanlagen erforderlich ist. 4G mit Richtantenne deckt Standorte mit einer Fläche von mehreren Quadratkilometern ab.

Landwirtschaftliche Betriebe und Silos: Getreidesilos oder Bewässerungsanlagen in ländlichen Gebieten profitieren von 4G-Konnektivität für die automatisierte Steuerung und Fernablesung – selbst in Gebieten ohne ADSL- oder Glasfaseranschluss.

Häufig gestellte Fragen

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