IoT-Dossier

IoT-Fernzugriff: Wartung Ihrer Geräte ohne Vor-Ort-Einsatz

Industrieller IoT-Fernzugriff: Sichere Ferndiagnose und -wartung von SPSen, HMI-Systemen und Maschinen.

Kurz gesagt
L’IoT-Fernzugriff ermöglicht die Diagnose, Konfiguration und Fehlerbehebung von Industrieanlagen (SPS, HMI, Sensoren) aus der Ferne über einen gesicherten Tunnel. Ein gut konzipiertes System basiert auf einem Ausgehendes VPN (kein offener Port), eine starke Authentifizierung, der geringstes Privileg und die Protokollierung jeder Sitzung. Dadurch lassen sich die Kosten und die Einsatzzeiten drastisch reduzieren.

Warum der Fernzugriff unverzichtbar geworden ist

Einen Techniker vor Ort zu schicken, um eine Steuerung neu zu starten, einen Parameter anzupassen oder einen Fehler auszulesen, ist mit hohem Zeit-, Reise- und Produktionsausfallaufwand verbunden. Der IoT-Fernzugriff macht diesen Einsatz in den meisten Fällen überflüssig: Diagnose, Fehlerbehebung und Wiederinbetriebnahme erfolgen vom Büro aus.

Die Vorteile zeigen sich sofort:

  • Einsatzzeit von mehreren Stunden auf wenige Minuten verkürzt;
  • Anfahrtskosten deutlich gesenkt;
  • Verfügbarkeit der Leitungen verbessert;
  • Support an abgelegenen Standorten oder beim Kunden vor Ort möglich.

Siehe auch die Seite Industrielle Fernwartung und den Leitfaden Reduzierung von Einsätzen vor Ort.

Die Falle: unsicherer Fernzugriff

Das Problem ist nicht der Fernzugriff an sich, sondern die Art und Weise, wie er oft provisorisch eingerichtet wird: RDP im Internet offen, VNC ungeschützt, ein herstellerspezifisches 4G-Modem pro Rechner, Passwörter, die zwischen Dienstleistern geteilt werden, sowie ein permanenter Zugriff, der niemals unterbrochen wird. Diese Praktiken sind das Hauptangriffstor für Ransomware in der Industrie.

Ein IoT-Fernzugriff, der diesen Namen verdient, beachtet fünf Grundsätze:

  1. Ausgehender Tunnel – Die Verbindung geht vom Gateway aus, es werden keine Ports freigegeben.
  2. Starke Authentifizierung (MFA) und namentlich zugeordnete Konten.
  3. Prinzip der geringsten Berechtigungen – Zugriff nur auf die unbedingt erforderlichen Geräte.
  4. Zeitlich begrenzte Sitzungen, die sofort widerrufen werden können.
  5. Umfassende Protokollierung für Audits und Compliance NIS2.

Architektur eines sicheren Fernzugriffs

Der Techniker arbeitet mit seinen gewohnten Tools (TIA Portal, Control Expert, Studio 5000 …), sieht jedoch nur die Ressourcen, auf die er Zugriff hat. Einzelheiten zu den verschiedenen SPS-Marken finden Sie unter Fernzugriff auf SPS.

IoT-Fernzugriff vs. Remote-Desktop für Privatanwender

KriteriumAnyDesk / TeamViewerIoT-Fernzugriff
ZielEin PCOT-Geräte (SPS, HMI, Sensoren)
ExpositionJe nach KonfigurationAusgehender Tunnel, keine Exposition
BerechtigungenGlobalNach Standort / Gerät / Rolle
DauerPermanentBegrenzt, widerrufbar
AuditEingeschränktVollständige Protokollierung
Abgelegene StandorteJe nach PCEigenständiges 4G/5G-Gateway

Der Eziwan-Ansatz

Der industrielle Fernzugriff von Eziwan ersetzt verstreute Zugänge durch ein einziges Gateway, das über die Eziwan Cloud überwacht wird. Ausgehender [VPN]-Tunnel (/vpn-iot), MFA, rollenbasierte Berechtigungen, Protokolle mit Zeitstempel, Verbindungsbenachrichtigungen: Sie gewähren Ihren Technikern und Dienstleistern Zugriff, ohne jemals das OT-Netzwerk zu gefährden.

Das Ganze funktioniert sogar ohne Festnetzanschluss – dank 4G/5G-Konnektivität und der integrierten IoT-SIM-Karte. Um den Verschlüsselungsbaustein besser zu verstehen, lesen Sie weiter unter IoT-VPN.

Häufig gestellte Fragen

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