Industriestandorte, die noch ADSL, PSTN, SDSL oder 2G- und 3G-Modems nutzen, begeben sich in einen Bereich mit betrieblichen Risiken. Das Kupfernetz wird in Frankreich bis Ende 2030 schrittweise stillgelegt, während auch die herkömmlichen Mobilfunknetze nach und nach auslaufen. Für abgelegene Schaltschränke, Pumpstationen, Produktionslinien, landwirtschaftliche Betriebe, Lagerhäuser und abgelegene Anlagen ist der industrielle 4G-LTE-Router oft die schnellste Option, um Fernwartung, SCADA-Überwachung und Alarmmeldungen aufrechtzuerhalten, ohne auf einen hypothetischen Glasfaseranschluss warten zu müssen.
Warum das industrielle ADSL vor dem Aus steht
ADSL hat den industriellen Netzwerken große Dienste geleistet: niedrige Kosten, breite Verfügbarkeit, einfache Installation, je nach Angebot auch feste IP-Adressen möglich. Doch seine physische Grundlage, das Kupfernetz, wird derzeit stillgelegt. Das Thema ist daher nicht mehr nur technischer Natur. Es wird zu einer Frage der Geschäftskontinuität.
Laut der Arcep hat die technische Stilllegung des Kupfernetzes in bestimmten Gebieten begonnen und soll schrittweise bis Ende 2030 fortgesetzt werden. Orange veröffentlicht zudem einen Zeitplan für die Stilllegung des Kupfernetzes sowie eine Karte, auf der die betroffenen Gemeinden eingesehen werden können.
Konkret können Dienste, die auf Kupferleitungen basieren, davon betroffen sein:
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ADSL-, VDSL- oder SDSL-Internetanschluss;
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Festnetzanschlüsse, die von Alarmanlagen, Fernalarmanlagen oder Fernüberwachungssystemen genutzt werden;
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frühere Standortverbindungen;
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Wartungszugänge, die vor mehreren Jahren eingerichtet und selten dokumentiert wurden;
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Industrieanlagen, die von einer Box oder einem älteren Modem abhängig sind.
Die Schwierigkeit liegt oft darin, dass diese Zugänge in klassischen IT-Projekten nicht sichtbar sind. Eine ADSL-Leitung kann eine Kälteüberwachung, eine Fernsteuerung der Wasserversorgung, einen Automatisierungsschrank, eine Überwachungskamera oder einen VPN-Zugang für einen externen Wartungstechniker versorgen. Solange alles funktioniert, rührt niemand daran. An dem Tag, an dem die Leitung ausfällt, sind die Auswirkungen unmittelbar spürbar.
Warnung: Zu beachtender Punkt Die kommerzielle Sperrung und die technische Sperrung sind nicht dasselbe. Die kommerzielle Sperrung verhindert den Abschluss eines neuen Kupferanschlussvertrags. Die technische Sperrung führt zur tatsächlichen Unterbrechung der Dienste. Bei einem Industriestandort muss man die zweite Sperrung vorwegnehmen und darf sich nicht nur auf die erste beschränken.
2G und 3G sind keine dauerhaften Notlösungen
Viele ältere Industriegeräte nutzen kein ADSL, sondern integrierte GPRS-, 2G- oder 3G-Module. Man findet sie in Energiezählern, Kompaktsteuerungen, Alarmanlagen, Terminals, Fernablesegeräten, Fernstationen und Wartungsschränken.
Auch hier ist der Kurs klar. Die Arcep legt den Zeitplan für die Abschaltung der 2G- und 3G-Netze fest. Die genauen Termine hängen von den Betreibern ab und können sich noch ändern, doch der Trend ist klar: Die bisherigen Mobilfunktechnologien werden durch 4G und 5G ersetzt.
| Technologie | Risiko für Industriestandorte | Empfohlene Maßnahme |
|---|---|---|
| Festnetz (RTC) | Herkömmliche Sprachleitung, die mit dem Kupferkabel verschwindet | Alarm- und Fernwartungsanwendungen ersetzen |
| ADSL, VDSL, SDSL | Kupferbasierter Internetzugang | Umstellung auf Glasfaser, industrielles 4G LTE oder andere verfügbare Verbindungen |
| 2G, GPRS | Fernauslesung und veraltete Alarmsysteme | Bestandsaufnahme der Module und Planung ihres Austauschs |
| 3G | Übergangslösung für den mobilen Zugang am Ende des Lebenszyklus | Umstellung auf 4G LTE, LTE-M, NB-IoT oder 5G je nach Anwendungszweck |
| 4G LTE | Ausgereifte und verfügbare Mobilfunktechnologie | Einsatz mit Antenne, Dual-SIM und ausgehendem VPN |
| 5G | Relevant für bestimmte Anwendungen mit hoher Datenrate oder geringer Latenz | Fallweise prüfen, je nach Netzabdeckung und tatsächlichem Bedarf |
Für gängige industrielle Anwendungen ist 4G LTE oft nach wie vor der beste Kompromiss: ausgereifte Netzabdeckung, bewährte Industriehardware, überschaubare Kosten, ausreichende Übertragungsraten und einfache Integration in einen bestehenden Schaltschrank.
Industrieller LTE-Router oder 4G-Box für Privatkunden: Der Unterschied macht es aus
Eine 4G-Box für Privatkunden kann im Büro zwar als Notlösung dienen, ist jedoch nicht dafür ausgelegt, in einem Schaltschrank in der Nähe von Frequenzumrichtern, Relais, Motoren, Staub, Feuchtigkeit oder starken Temperaturschwankungen betrieben zu werden.
Ein industrieller LTE-Router ist dafür ausgelegt, als Komponente der OT-Infrastruktur zu fungieren. Er muss fernverwaltbar sein, sich ordnungsgemäß neu starten lassen, langlebig sein, seine Mobilfunkverbindung überwachen und Sicherheitsmechanismen integrieren, die für die Fernwartung geeignet sind.
| Kriterium | 4G-Box für Endverbraucher | Industrieller 4G-LTE-Router |
|---|---|---|
| Montage | Schreibtisch oder Regal | DIN-Schiene, Schaltschrank, Feldgehäuse |
| Stromversorgung | Netzteil | 9 bis 36 V DC je nach Modell, teilweise doppelte Stromversorgung |
| Temperatur | Stabile Innenraumumgebung | Industrieller Temperaturbereich je nach Modell |
| Antennen | Integriert oder einfach | Externe Antennen, MIMO, industrielle Anschlüsse |
| SIM-Karte | Eine handelsübliche SIM-Karte | M2M-SIM, private APN, Dual-SIM je nach Modell |
| Netzbetreiber-Redundanz | Selten | Automatische Umschaltung zwischen Netzbetreibern |
| Überwachung | Eingeschränkt | Verbindungsstatus, Signal, Protokolle, Warnmeldungen, kontrollierter Neustart |
| Sicherheit | NAT und einfache Firewall | VPN, Filterregeln, Zertifikate, ausgehender Tunnel |
| Wartung | Lokale Schnittstelle | Zentralisierte Verwaltung und Fernbereitstellung |
Bei der Auswahl geht es nicht nur um die Übertragungsrate. In einer industriellen Umgebung liegt der wahre Wert eines LTE-Routers darin, dass er auch dann einsatzfähig bleibt, wenn der Standort weit entfernt, geschlossen, im Bereitschaftsdienst oder schwer zugänglich ist.
ADSL vs. industrielles 4G LTE: Technischer Vergleich
ADSL bietet für viele industrielle Protokolle eine ausreichende Übertragungsrate. Eine Modbus-Überwachung, eine MQTT-Datenübertragung oder ein SPS-Zugriff benötigen keine Hunderte von Megabit. Das Problem liegt woanders: Ende der Lebensdauer des Mediums, asymmetrische Bandbreite, fehlende native Redundanz und häufige Gefährdung durch eingehende Zugriffe.
| Kriterium | Herkömmliches industrielles ADSL | Industrielles 4G LTE |
|---|---|---|
| Physikalisches Medium | Kupferkabelpaar mit schrittweiser Anbindung | 4G-Mobilfunknetz |
| Download-Geschwindigkeit | Variiert je nach Entfernung zur Vermittlungsstelle | Variiert je nach Netzabdeckung und Funkauslastung |
| Upload-Geschwindigkeit | Oft begrenzt | Im Allgemeinen besser geeignet für Überwachung und VPN |
| Bereitstellung | Hängt von einer bestehenden Leitung ab | Möglich, sobald eine nutzbare Mobilfunkabdeckung vorliegt |
| Redundanz | Erfordert eine zweite Leitung | Dual-SIM oder zwei Betreiber möglich |
| Mobilität | Nein | Ja, nützlich für temporäre oder mobile Standorte |
| Integrierte Sicherheit | Hängt oft von der Box ab | Ausgehendes VPN, Filterung und zentrale Verwaltung möglich |
| Zukunftssicherheit | Geplantes Ende der Kupferkabel | Ausgereifte Technologie, die nach wie vor weitgehend unterstützt wird |
LTE ist kein Wundermittel. Es hängt von der Funkabdeckung, der Antenne, dem Netzbetreiber, der Qualität der Koaxialverkabelung und der lokalen Auslastung ab. Doch mit einer minimalen Signalauswertung und einer sauberen Architektur wird es zu einer robusten industriellen Verbindung.
Der tatsächliche Bandbreitenbedarf in der Automatisierungstechnik
Die Dimensionierung eines industriellen 4G-Routers beginnt mit einer einfachen Frage: Was muss eigentlich übertragen werden? An vielen OT-Standorten ist das Datenvolumen eher gering. Latenz, Stabilität und Sicherheit sind wichtiger als die in einem Produktdatenblatt angegebene maximale Übertragungsrate.
| Industrielle Nutzung | Typischer Netzwerkbedarf | Latenzempfindlichkeit | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Modbus-Fernablesung | Sehr gering | Gering | Einige Register werden in regelmäßigen Abständen ausgelesen |
| MQTT-Datenübertragung | Gering | Gering bis mittel | Sehr effizient für Sensoren und Maschinenzustände |
| SCADA-Überwachung | Gering bis mittel | Mittel | Hängt von der Anzahl der Variablen und der Häufigkeit ab |
| Fernwartung der SPS | Mittel | Mittel bis hoch | Hängt von der Erfahrung des Technikers und der Stabilität ab |
| Fernzugriff auf die HMI | Mittel | Mittel | VNC, RDP oder Hersteller-Tool je nach Auflösung |
| Überwachungskamera | Mittel bis hoch | Gering bis mittel | Nach Möglichkeit von kritischen Datenflüssen trennen |
| Firmware-Update | Einmalig | Gering | Außerhalb sensibler Zeiträume planen |
Bei einer SPS von Siemens, Schneider, Wago, Rockwell oder Phoenix Contact ist vor allem eine konstante 4G-Verbindung wichtig. Eine stabile Verbindung mit 15 Mbit/s ist oft nützlicher als eine Spitzenrate von 100 Mbit/s, auf die Paketverluste folgen.
Empfohlene Architektur für einen sicheren OT-Fernzugriff
Bei einer optimalen Architektur wird vermieden, dass die Steuerung, die Benutzeroberfläche oder das SCADA-System direkt im Internet zugänglich sind. Der Router stellt eine verschlüsselte ausgehende Verbindung zu einer Fernzugriffsplattform her. Die Techniker verbinden sich anschließend mit dieser Plattform, wobei Authentifizierung, Zugriffsrechte und Protokollierung gewährleistet sind.
Dieser Ansatz schränkt die Angriffsfläche stark ein:
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Es sind keine eingehenden Ports auf der Website geöffnet;
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keine öffentliche IP-Adresse, die offengelegt werden könnte;
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Fernzugriff, der je nach Benutzer, Rolle oder Standort gewährt wird;
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Möglichkeit, einen Zugang zu sperren, ohne die lokale Installation zu ändern;
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Bessere Nachverfolgbarkeit der Wartungsarbeiten.
Um mehr über die Funktionsweise des industriellen Fernzugriffs zu erfahren, können Sie den Eziwan-Leitfaden zur industriellen Konnektivität oder zu den Lösungen für industrielle Gateways konsultieren.
Info zur OT-Sicherheit Ein industrieller LTE-Router ist kein Ersatz für eine OT-Cybersicherheitsrichtlinie. Er muss in eine Architektur integriert werden, die Segmentierung, benennspezifische Konten, MFA, Protokollierung, Konfigurationssicherung und Sperrverfahren vorsieht.
Dual-SIM: Warum zwei Anbieter besser sind als einer
Die Dual-SIM-Funktion ist einer der größten Vorteile des industriellen Mobilfunkrouters. Sie ermöglicht die Nutzung von zwei SIM-Karten, idealerweise von zwei verschiedenen Anbietern. Sollte der Hauptanbieter das Signal verlieren, einen lokalen Ausfall erleiden oder die Dienstqualität erheblich beeinträchtigen, wechselt der Router auf die zweite SIM-Karte.
Das Failover muss sorgfältig konfiguriert werden. Eine zu schnelle Umschaltung kann zu unnötigen Hin- und Herwechseln zwischen den Betreibern führen. Eine zu langsame Umschaltung kann eine Unterbrechung verlängern. Die richtigen Kriterien umfassen in der Regel:
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Funkpegel;
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Verfügbarkeit der Mobilfunkverbindung;
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Verbindungstest zu einer zuverlässigen Adresse;
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Status des VPN-Tunnels;
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Stabilitätszeitraum vor der Rückgabe an den Hauptbetreiber.
An kritischen Standorten ist es ratsam, die Netzabdeckung beider Betreiber vor Ort am tatsächlichen Standort der Antenne zu testen und nicht nur mit einem Smartphone, das außerhalb des Gebäudes gehalten wird.
LTE-Antenne: Das Detail, das den Unterschied macht
Viele LTE-Migrationen scheitern an einer falsch platzierten Antenne. Ein Metallschrank wirkt wie ein Käfig, der das Signal stark dämpft. Ein unterirdischer Technikraum, ein Stahlblechdach, ein Kühlraum oder ein isoliertes Gebäude der Lebensmittelindustrie können den Funkempfang beeinträchtigen.
Die bewährten Vorgehensweisen sind einfach:
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Die Antenne außerhalb des Metallschranks anbringen;
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eine MIMO-Antenne zu bevorzugen, die für die verwendeten 4G-Frequenzbänder geeignet ist;
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die Länge des Koaxialkabels zu begrenzen, um Verluste zu vermeiden;
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die Antenne von Störquellen fernhalten;
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mehrere Positionen ausprobieren, bevor man sich endgültig festlegt;
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den nach der Installation gemessenen Signalpegel dokumentieren.
Die zu überwachenden Indikatoren beschränken sich nicht nur auf die Signalbalken. Man sollte auch die Funkqualität im Auge behalten, sofern der Router diese anzeigt: RSRP, RSRQ, SINR, verwendetes Frequenzband und verbundene Zelle. Ein starkes, aber verrauschtes Signal kann zu einer weniger stabilen Verbindung führen als ein etwas schwächeres, aber rauschfreies Signal.
Verfahren zur Migration von ADSL zu LTE ohne Betriebsunterbrechung
Parallel dazu erfolgt eine reibungslose Umstellung. Der LTE-Router wird installiert, getestet und freigegeben, bevor die ADSL-Verbindung abgeschaltet wird. Ziel ist es, die endgültige Umstellung auf einen kontrollierten Wechsel zu beschränken.
Schritt 1: Die tatsächlichen Nutzungsgewohnheiten erfassen
Bevor man das Material bestellt, muss man wissen, welche Tragfähigkeit der vorhandene Zugang hat.
Zu beachten:
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Betreiber, Vertrag und bekanntes Kündigungsdatum, sofern verfügbar;
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lokale IP-Adresse der Box oder des ADSL-Routers;
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Adressierungsplan des Industrienetzwerks;
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vernetzte Geräte: Steuerungen, Bedienoberflächen, Switches, Sensoren, Kameras, Industrie-PCs;
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verwendete Protokolle: Modbus TCP, OPC UA, MQTT, HTTPS, VNC, RDP, Hersteller-Tools;
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bestehende eingehende Zugänge, Portweiterleitungen, VPN, feste IP-Adressen;
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externe Betreuer, die die Verbindung nutzen.
Oft werden gerade in dieser Phase vergessene Abhängigkeiten entdeckt: ein Alarm, der noch über eine Kupferleitung gesendet wird, eine Kamera, auf die über eine NAT-Umleitung zugegriffen werden kann, oder ein Dienstleister, der eine nicht dokumentierte öffentliche IP-Adresse verwendet.
Schritt 2: Die Mobilfunkabdeckung testen
Der Test muss vor Ort durchgeführt werden, und zwar an dem für die Antenne vorgesehenen Standort oder so nah wie möglich daran. Ein Test vom Parkplatz aus reicht nicht immer aus.
Zu überprüfen:
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verfügbare Betreiber;
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Signalstabilität über die Zeit;
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Durchfluss in Aufwärts- und Abwärtsrichtung;
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Latenzzeit bei der Übertragung an ein externes Ziel;
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Verhalten zu verschiedenen Tageszeiten;
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Bei Bedarf kann eine Außenantenne installiert werden.
Sollte der Standort tatsächlich schlecht abgedeckt sein, muss je nach Dringlichkeit eine Richtantenne, ein anderer Anbieter, eine Glasfaserverbindung (sofern vorhanden), eine dedizierte Funklösung oder eine Satellitenverbindung in Betracht gezogen werden.
Schritt 3: Konfiguration vorbereiten
Die Konfiguration muss vor der Installation vor Ort abgeschlossen sein.
Vorbereitende Schritte:
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APN der M2M-SIM-Karte;
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VPN-Einstellungen;
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Firewall-Regeln;
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Verbindungen zu den industriellen Teilnetzwerken;
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Zugriffsrechte der Benutzer;
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Namen der Standorte und Anlagen;
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Warnmeldungen bei Verbindungsabbruch;
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Richtlinien für die Aktualisierung und Sicherung der Konfiguration.
In einer Umgebung mit mehreren Standorten verhindert Zero-Touch Provisioning manuelle Fehler. Der Router wird seinem Standort zugeordnet, startet, verbindet sich mit der Plattform und ruft seine Konfiguration ab.
Schritt 4: Parallel zu ADSL installieren
Der LTE-Router wird im Schaltschrank montiert, mit Strom versorgt, an den Industrie-Switch angeschlossen und in Betrieb genommen, ohne die bestehende Verbindung zu unterbrechen.
Sofortige Kontrollen:
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die Betriebsanzeige leuchtet konstant;
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Mobilfunkempfang;
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Einrichtung des VPN-Tunnels;
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Transparenz in der Überwachungsplattform;
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Zugang zu zugelassenen Industrieanlagen;
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keine IP-Adresskonflikte;
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Signalqualität nach dem Schließen des Schaltschranks.
Schritt 5: Die Geschäftsanwendungen validieren
Die Überprüfung darf sich nicht auf einen Ping beschränken. Es müssen die tatsächlichen Vorgänge getestet werden.
Beispiele:
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ein SPS-Projekt von einem Technikerarbeitsplatz aus öffnen;
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Modbus- oder OPC-UA-Variablen auslesen;
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auf die Remote-Benutzeroberfläche zugreifen;
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eine Benachrichtigung erhalten;
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eine Meldung im SCADA-System überprüfen;
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bei Dual-SIM-Geräten den Ausfall der Hauptkarte simulieren;
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die Zugriffsprotokolle überprüfen.
Schritt 6: Umstellung und Kündigung des alten Zugangs
Sobald die Tests erfolgreich abgeschlossen sind, wird der Datenverkehr über den LTE-Router geleitet. Der ADSL-Anschluss kann noch einige Tage unter Beobachtung bleiben, sofern der Vertrag und der Standort dies zulassen; die Kündigung sollte jedoch geplant werden, um ungenutzte Kosten zu vermeiden.
Tipp: Eine gute Vorgehensweise Erstellen Sie für jeden Standort ein Migrationsblatt mit Fotos des Schranks, dem Standort der Antenne, den getesteten Anbietern, der lokalen IP-Adresse, der verwendeten SIM-Karte, dem Datum der Umstellung und dem Ansprechpartner im Notdienst. Dieses Dokument erweist sich bei der ersten Störung als äußerst wertvoll.
Beispiel für eine Bereitstellung an mehreren Standorten
Ein Industrieunternehmen, das Standorte in ländlichen oder stadtnahen Gebieten betreibt, sieht sich häufig mit denselben Herausforderungen konfrontiert: kurzfristig keine Glasfaserverbindung verfügbar, geringe lokale IT-Präsenz, bereits in Betrieb befindliche Steuerungssysteme, kostspielige Einsätze vor Ort.
Bei dieser Art von Architektur geht es nicht nur darum, eine ADSL-Leitung zu ersetzen. Industrielles LTE ermöglicht es zudem, die Zugänge zu vereinheitlichen, die Konfigurationen zu standardisieren, die Protokolle zu zentralisieren und die Abhängigkeit von heterogenen Altanlagen zu verringern.
ROI-Berechnung: So gehen Sie richtig vor
Die Kapitalrendite einer LTE-Migration hängt von der Größe des Bestands, der Anzahl der Störungen, den Reisekosten und der Kritikalität des Standorts ab. Zu optimistische Berechnungen sollten vermieden werden. Ein gutes Modell vergleicht die Gesamtkosten des alten Zugangs mit den Gesamtkosten des neuen.
| Zu vergleichender Anschluss | Bisheriger ADSL- oder 3G-Anschluss | Industrieller 4G-LTE-Router |
|---|---|---|
| Vertrag | Kupferleitung, Option „Fixed IP“, ggf. Geschäftskundenvertrag | M2M-SIM-Karte, Plattform, Überwachung |
| Hardware | Alte Box oder altes Modem | Industrieller Router, Antenne, Stromversorgung |
| Installation | Oft bereits amortisiert | Installation, Funk-Test, Konfiguration |
| Wartung | Vor-Ort-Einsätze, Neustarts, Betreiber-Support | Fernüberwachung, gezielter Austausch |
| Störungen | Kupferleitungsausfälle, veraltete Geräte | Funk-, SIM-, Antennen- oder Betreiberausfälle |
| Sicherheit | Eingehende Zugriffe manchmal ungeschützt | Ausgehendes VPN, Konten, Berechtigungen und Protokolle |
| Skalierbarkeit | Gering, abhängig von Kupferkabeln | Reproduzierbarere Bereitstellung an mehreren Standorten |
Um einen aussagekräftigen ROI zu berechnen, addieren Sie:
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jährliche Kosten für bestehende Abonnements;
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Zeitaufwand der internen Techniker;
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durchschnittliche Kosten für einen Vor-Ort-Einsatz;
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Verluste aufgrund einer nicht verfügbaren Überwachung;
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Kosten für externe Betreuer;
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Bearbeitungszeiten bei Zugangsanfragen und Störungen;
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Kosten für die LTE-Hardware, die Installation und die Plattform.
Eine Migration lohnt sich oft schon, wenn dadurch einige Vor-Ort-Einsätze pro Jahr vermieden werden, insbesondere an weit entfernten Standorten. Der Hauptvorteil liegt jedoch in der Risikominderung: Man vermeidet es, zu spät festzustellen, dass ein kritischer Zugriff von einer nicht mehr unterstützten Technologie abhängig war.
Sicherheit: Fallstricke, die es zu vermeiden gilt
Bei der Umstellung auf 4G dürfen die schlechten Gewohnheiten aus der ADSL-Zeit nicht wiederholt werden. Eine Box durch einen Mobilfunkrouter zu ersetzen und gleichzeitig eingehende Ports zur Steuerung zu öffnen, löst das Problem nicht.
Häufige Fehler:
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eine Benutzeroberfläche oder eine SPS direkt im Internet bereitzustellen;
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ein allgemeines VPN-Konto auf mehrere Anbieter aufteilen;
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Standardpasswörter beibehalten;
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zu vergessen, die Berechtigungen eines Teilnehmers nach Abschluss des Einsatzes zu entziehen;
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keine Protokollierung der Verbindungen;
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das Büronetzwerk und das OT-Netzwerk ohne Filterung miteinander zu verbinden;
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die Zertifikate ohne Verlängerungsverfahren ablaufen zu lassen;
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alle Datenströme zuzulassen, obwohl nur einige Protokolle benötigt werden.
Bewährte Praktiken:
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auf Namen lautende Konten verwenden;
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die Multi-Faktor-Authentifizierung vorschreiben;
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jedem Benutzer den Zugriff auf die erforderlichen Websites zu beschränken;
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die zugänglichen Ports und Adressen filtern;
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unnötige Zugriffsrechte deaktivieren;
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Konfigurationen speichern;
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auf ungewöhnliche Verbindungen achten;
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die Notfallmaßnahmen dokumentieren.
Für die von NIS2 betroffenen Organisationen sind diese Grundsätze Teil eines umfassenderen Ansatzes zur Zugriffskontrolle, zum Vorfallmanagement und zum Schutz kritischer Systeme.
Anwendungsfälle, für die industrielles LTE besonders gut geeignet ist
Der industrielle 4G-LTE-Router ist nicht nur für Standorte ohne Glasfaseranschluss gedacht. Er ist immer dann sinnvoll, wenn ein Standort erreichbar bleiben muss, ohne von einem einzigen Festnetzanschluss abhängig zu sein.
| Anwendungsfall | Warum LTE sinnvoll ist |
|---|---|
| Pumpstation | Abgelegener Standort, Bedarf an Warnmeldungen und Fernwartung |
| Kühlraum | Temperaturüberwachung und Bereitschaftsdienst |
| Steinbruch oder temporärer Standort | Mögliche Verlagerung der Infrastruktur |
| Logistiklager | Netzwerk-Backup oder dedizierter Zugang zu OT-Geräten |
| Produktionslinie | Zugang für Wartungspersonal ohne direkte Exposition |
| Vernetzte Landwirtschaft | Sensoren, Bewässerung, Energie, verstreut liegende Gebäude |
| Energie und Versorgung | Fernablesung, Überwachung, Alarme, Standorte ohne IT-Personal vor Ort |
| OEM-Maschine | Vom Hersteller bereitgestellte Fernwartung |
An Standorten, an denen bereits Glasfaseranschlüsse vorhanden sind, kann ein LTE-Router auch als Ausweichverbindung dienen. In diesem Fall ersetzt er nicht die Hauptverbindung, sondern gewährleistet die Kontinuität des Dienstes.
Häufige Fehler bei der Umstellung von ADSL auf LTE
Das Signal nicht an der richtigen Stelle prüfen
Ein Schnelltest mit einem Handy reicht nicht aus. Der Router wird in einem Schrank stehen, an eine bestimmte Antenne angeschlossen und genau ausgerichtet sein. Genau diese Konfiguration muss gemessen werden.
Eine SIM-Karte für Privatkunden verwenden
Eine SIM-Karte für Privatkunden kann zwar funktionieren, ist für einen Industriepark jedoch nicht ideal. M2M-SIM-Karten erleichtern die Verwaltung mehrerer Standorte, die Zuordnung zu geeigneten Mobilfunknetzen, die Verbrauchsüberwachung und bieten professionelle Vertragsoptionen.
Den Aufwärtsdurchfluss außer Acht lassen
In den Produktdatenblättern wird oft die Download-Geschwindigkeit hervorgehoben. Bei Überwachung, Fernwartung und Datenübertragung spielt jedoch die Upload-Geschwindigkeit eine große Rolle. Diese muss getestet werden.
Die Antenne vernachlässigen
Eine falsch platzierte Antenne führt zu Symptomen, die schwer zu diagnostizieren sind: instabile VPN-Verbindung, zufällige Verzögerungen, Verbindungsabbrüche, häufige SIM-Wechsel. Die Antenne ist Teil des Systems, kein Zubehörteil.
Migration ohne Netzwerkkartierung
Ohne Adressierungsplan kann der Switch IP-Konflikte, implizite Routen oder veraltete NAT-Regeln aufdecken. Schon eine einfache Zuordnung verhindert viele Vorfälle.
Eingänge offen halten
4G darf kein neues Einfallstor für OT sein. Das robusteste Modell basiert auf ausgehenden Tunneln, namentlichen Rechten und streng notwendigen Datenströmen.
Häufig gestellte Fragen
Reicht ADSL noch aus, um Steuerungen zu überwachen?
Ja, in manchen Fällen reicht die ADSL-Bandbreite noch aus. Eine Überwachung über Modbus, MQTT oder OPC UA kann nur wenig Bandbreite beanspruchen. Das Hauptproblem ist daher nicht immer die Leistung, sondern die Lebensdauer der Kupferkabel, das Fehlen von Redundanz und die Schwierigkeit, eine sichere Architektur aufrechtzuerhalten.
Ist 4G stabil genug für die Fernwartung von SPSen?
Ja, sofern das Signal ordnungsgemäß aufbereitet, die Antenne korrekt installiert und der Router mit Überwachungsmechanismen konfiguriert ist. Für Anwendungen, die sehr empfindlich auf Latenz oder Unterbrechungen reagieren, müssen die tatsächlichen Tools getestet werden: TIA Portal, EcoStruxure Control Expert, Studio 5000, HMI-Schnittstelle oder SCADA-Client.
Sollte man sich für 5G statt für 4G entscheiden?
Nicht unbedingt. 5G kann für bestimmte Anforderungen mit hoher Datenübertragungsrate, geringer Latenz oder hoher Gerätedichte nützlich sein. Für einen Großteil der industriellen Anwendungen an abgelegenen Standorten ist 4G LTE jedoch nach wie vor ausreichend, leichter verfügbar und einfacher in die industrielle Nutzung zu integrieren.
Kann man nach der Migration eine feste IP-Adresse behalten?
Eine feste IP-Adresse über Kupferkabel lässt sich nicht ohne Weiteres auf eine mobile Verbindung übertragen. Der moderne Fernzugriff sollte jedoch nicht von einer öffentlich zugänglichen IP-Adresse abhängig sein. Mit einer Outbound-Tunnel-Architektur greifen die Techniker über die gesicherte Plattform auf die Geräte zu, ohne den Standort direkt im Internet zu veröffentlichen.
Was tun, wenn der Standort schlecht abgedeckt ist?
Zunächst sollten mehrere Anbieter und verschiedene Antennenpositionen getestet werden. Eine Außenantenne, eine Richtantenne oder eine besser positionierte Antenne kann die Verbindungsqualität erheblich verbessern. Sollte die Netzabdeckung weiterhin unzureichend sein, sollte eine andere Technologie in Betracht gezogen werden: Glasfaser, sofern verfügbar, privates Funknetz, Richtfunk, Satellit oder eine Kombination verschiedener Verbindungen.
Funktioniert der LTE-Router auch bei einem Stromausfall?
Allerdings nur, wenn er über eine Notstromversorgung gespeist wird. Viele industrielle Router unterstützen eine Gleichstromversorgung, die mit DIN-Schienen-Netzteilen und Wechselrichtern kompatibel ist. An einem kritischen Standort müssen der Router, der Switch, die SPS und gegebenenfalls die aktive Antenne in dasselbe Konzept zur Notstromversorgung integriert werden.
Migrations-Checkliste
Bevor Sie die ADSL-Verbindung trennen, überprüfen Sie bitte folgende Punkte:
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das Datum der Stilllegung der Kupfermine in der Gemeinde oder am Standort ist bekannt;
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Die tatsächlichen Nutzungsarten der Strecke wurden erfasst;
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der lokale IP-Plan ist dokumentiert;
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Die Mobilfunkanbieter wurden vor Ort getestet;
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Die Antenne ist an der richtigen Stelle angebracht;
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Der LTE-Router wird überwacht;
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Der ausgehende VPN-Tunnel ist aktiv;
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Die Nutzungsrechte sind personengebunden;
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Die zulässigen Datenströme sind auf das Notwendige beschränkt;
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Das Dual-SIM-Failover wird bei Verwendung getestet;
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Die Teams wissen, wen sie im Falle eines Zwischenfalls anrufen müssen;
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Die Kündigung des bisherigen Abonnements ist geplant.
Weiterführende Informationen
Die Umstellung von ADSL auf LTE bietet eine gute Gelegenheit, die OT-Konnektivität grundlegend zu überarbeiten. Anstatt eine Leitung einfach durch eine identische zu ersetzen, sollten Sie das Projekt nutzen, um die Zugänge zu standardisieren, die Standorte zu dokumentieren, eingehende Ports zu entfernen und die Überwachung zu zentralisieren.
Nützliche Ressourcen:
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Eziwan Gateway zum Anschluss und zur Absicherung von industriellen Geräten an entfernten Standorten;
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Eziwan-Cloud-Lösungen zur Zentralisierung von Überwachung, Zugriffen und Protokollen;
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Industrielle Konnektivität, um die Optionen für Ihre Standorte zu vergleichen;
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Arcep: Stilllegung des Kupfernetzes zur Anpassung an den nationalen Rahmen;
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Orange Business: Zeitplan für die Stilllegung des Kupfernetzes, um die veröffentlichten Termine einzusehen;
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Arcep: Abschaltung der 2G- und 3G-Netze, um die Zeitpläne für Mobilfunknetze zu überprüfen.
Wenn Ihre Industriestandorte noch auf ADSL, PSTN, SDSL, GPRS oder 3G basieren, ist der richtige Zeitpunkt für eine Umstellung nicht erst dann gekommen, wenn Sie eine Kündigungsmitteilung erhalten. Es ist jetzt an der Zeit, solange die alte Verbindung noch funktioniert und während der Tests als Sicherheitsnetz dienen kann.